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ⓘ Hubert Hasenauer




                                     

ⓘ Hubert Hasenauer

Hubert Hasenauer ist ein österreichischer Forstwissenschaftler. Er ist seit 2007 Professor für Waldökosystemmanagement und seit 2008 Leiter des Instituts für Waldbau an der Universität für Bodenkultur Wien. Seit Februar 2018 ist er Rektor der Universität.

                                     

1. Leben

Hubert Hasenauer war von 1982 bis 1986 als Förster bei den Österreichischen Bundesforsten tätig, 1983 legte er die Staatsprüfung zum Försterdienst ab. Von 1986 bis 1991 studierte er Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur, wo er 1994 mit einer Dissertation über einen Einzelbaumwachstumssimulator für ungleichaltrige Fichten-Kiefern- und Buchen-Fichtenmischbestände promovierte. Anschließend forschte er am College of Forestry der Virginia Polytechnic Institute and State University Virginia Tech und an der Forestry School der University of Montana – Missoula. 1998 habilitierte er sich an der BOKU mit einer Schrift über Die simultanen Eigenschaften von Waldwachstumsmodellen.

2007 wurde er an der BOKU zum Professor für Waldökosystemmanagement berufen, 2008 übernahm er die Leitung des Institutes für Waldbau. Von 2009 bis 2016 fungierte er als Vorsitzender des Senates der BOKU, 2015/2016 war er auch Sprecher der Senatsvorsitzenden der österreichischen Universitäten. Von 2013 bis 2016 war er außerdem Mitglied der Hochschulkonferenz. Im Juni 2017 wurde er für eine vierjährige Amtszeit zum Rektor der Universität für Bodenkultur Wien gewählt, er folgte mit 1. Februar 2018 Martin Gerzabek in dieser Funktion nach. In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt er sich unter anderem mit Waldwachstum und dessen Modellierung, Waldökosystembewirtschaftung und Ökosystemforschung.

                                     

2. Publikationen Auswahl

  • 2006: Sustainable forest management: growth models for Europe, Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg/New York, ISBN 978-3-540-26098-1
  • 2000: Die simultanen Eigenschaften von Waldwachstumsmodellen, Parey-Verlag, Berlin 2000, ISBN 978-3-8263-3278-4