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ⓘ Karl Holl (Theologe)




Karl Holl (Theologe)
                                     

ⓘ Karl Holl (Theologe)

Karl Holl war Professor für Theologie und Kirchengeschichte in Tübingen und Berlin und gilt als bedeutender Kirchenhistoriker.

                                     

1. Leben

Karl Holl studierte Philosophie und Evangelische Theologie am Tübinger Stift. Dort schloss er sich auch der Studentenverbindung Normannia an. Während seines kurzen Vikariats in Württemberg promovierte er zum Dr. phil. und wurde 1891 Repetent am Tübinger Stift. Seit 1894 auf Betreiben Adolf von Harnacks als wissenschaftliche Hilfskraft bei der preußischen Akademie der Wissenschaften tätig, habilitierte er sich 1896 an der Berliner Theologischen Fakultät. 1901 wurde er außerordentlicher Professor für Kirchengeschichte in Tübingen, ab 1906 war er ordentlicher Professor in Berlin an der Friedrich-Wilhelms-Universität. Am 17. Dezember 1914 wurde er ferner als ordentliches Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Er war zudem von 1912 bis 1926 Ephorus des evangelisch-theologischen Konvikts Johanneum in Berlin. Mit Hans Lietzmann begründete er die noch heute erscheinende Reihe Arbeiten zur Kirchengeschichte. Der Schwerpunkt seiner Forschung lag auf der Herausgabe altchristlicher Texte. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf.

Zu Holls Schülern gehörte Dietrich Bonhoeffer.

                                     

2. Lehre

Karl Holls theologische Entwicklung ist geprägt von der "Tübinger Schule" genannten Denkrichtung Ferdinand Christian Baurs. Er veröffentlichte zahlreiche Untersuchungen über Martin Luther, denen bis heute grundlegende Bedeutung beigemessen wird. Holls Beiträge interpretieren das lutherische Religions- und Gottesverständnis als "Gewissensreligion" und lösten eine Lutherrenaissance aus. Er stellte die sogenannte Rechtfertigungslehre wieder in den Mittelpunkt der Theologie.

                                     

3. Werke

  • Amphilochius von Ikonium in seinem Verhältnis zu den großen Kappadoziern, 1904
  • Johannes Calvin, Rede zur Feier der 400. Wiederkehr des Geburtstages Calvins, 1909
  • Fragmente vornicänischer Kirchenväter aus den Sacra Parallela, 1899
  • Augustins innere Entwicklung, 1923
  • Die handschriftliche Überlieferung des Epiphanius, 1910
  • Geschichtliche Aufsätze zur Kirchengeschichte III.: Der Westen, 1928
  • Die geist. Übungen des Ignatius von Loyola. Eine psychologische Studie, 1905
  • Die Entstehung der vier Fastenzeiten in der griechischen Kirche, 1924
  • Der Modernismus, 1908
  • Enthusiasmus und Bußgewalt beim griechischen Mönchtum, und Studium zu Symeon der Neuen Theologen, 1898
  • Urchristentum und Religionsgeschichte, 1924
  • Thomas Chalmers und die Anfänge der kirchlich-sozialen Bewegung, 1913
  • Die Sacra Parallela des Johannes Damascenus, 1897
  • Die Rechtfertigungslehre im Licht der Geschichte des Protestantismus, 1906
  • Geschichtliche Aufsätze zur Kirchengeschichte II.: Der Osten, 1927/28
  • Christliche Reden, 1926
  • Der Kirchenbegriff des Paulus in seinem Verhältnis zu dem der Urgemeinde, 1921
  • Was hat die Rechtfertigungslehre dem modernen Menschen zu sagen?, 1907
  • Geschichtliche Aufsätze zur Kirchengeschichte I.: Luther 1. Was verstand Luther unter Religion? 2. Rechtfertigungslehre in Luthers Vorlesung über den Römerbrief mit besonderer Rücksicht auf die Frage der Heilsgewißheit. 3. Der Neubau der Sittlichkeit. 4. Die Entstehung von Luthers Kirchenbegriff. 5. Luther und das landesherrliche Kirchenregiment. 6. Luthers Urteile über sich selbst. 7. Luther und die Schwärmer. 8. Die Kulturbedeutung der Reformation 9. Luthers Bedeutung für den Fortschritt der Auslegungskunst, 1921

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Karl Holl. Theologe, Hochschullehrer, Evangelischer Theologe, Kirchenhistoriker​. Geboren: 15. Mai 1866, Tübingen. Gestorben: 23. Mai 1926, Berlin. An der Seite der Menschen August Nachrichten Aktuell kirche. Maren Bienert: Theologische Wahrnehmungen des 17. Jahrhunderts. Überlegungen zu Reinhold Seeberg, Karl Holl und Emanuel Hirsch, in:.


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Holl, Karl 1866 1926 15.05.1866, Tübingen – 23.05.1926, Berlin. Prof. Dr. phil​., Theologe, Hochschullehrer, Evangelischer Theologe,. Veröffentlichungen Korsch 5 12 2018 Philipps Universität Marburg. Damals entstand um den Basler Theologen Karl Barth und seinen Ganz anders der Lutheraner Karl Holl, später Rektor der Berliner. Enthusiasmus und Bußgewalt beim griechischen Mönchtum Karl Holl. Gesammelte Aufsätze zur Kirchengeschichte von Karl Holl jetzt antiquarisch bestellen Nach dem Studium der Philosophie und Theologie in Tübingen,.


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